Unternehmen investieren verstärkt in Cyber-security

Immer mehr Unternehmen haben die Notwendigkeit erkannt, verstärkt in die Cybersicherheit zu investieren – dies ergab eine weltweite Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Wie die Untersuchung zeigte, planen mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) der Unternehmen im kommenden Jahr mindestens fünf Prozent ihres IT-Gesamtbudgets für Cybersicherheit zu investieren (2018: 56 Prozent).  Nahezu jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) will 2020 sogar mehr als zehn Prozent investieren (2019: 19 Prozent).

Das Cyber Security Cluster Bonn begrüßt diese Entwicklung: „Es freut uns, dass immer mehr Unternehmen die Notwendigkeit erkennen, verstärkt in Cyber Sicherheit zu investieren und auch die strategische Bedeutung des Themas zunehmend deutlich wird“ so Cluster-Manager Christian Schmickler.

Die zunehmende Relevanz des Themas Cybersicherheit in den Unternehmen macht sich allerdings nicht nur in den Budgeterhöhungen deutlich. Ein Großteil der Unternehmen (76 Prozent) ist laut Untersuchungsergebnis der Ansicht, dass Änderungen in den Cybersicherheitsteams notwendig sind, um die Sicherheit vor Cyber-Attacken zu gewährleisten.

Demnach wird die Cyber Security eines Unternehmens heute als Schnittstellenfunktion gesehen. Daher ist es erforderlich, die Cyber Security nicht mehr nur technisch zu verorten, sondern eng in Unternehmens-Strategie und -prozesse einzubinden.  Die Zuständigen in den Cybersicherheitsteams sollen künftig nicht nur technische Spezialisten sein, sondern sie müssen vor allem auch Management- und Kommunikationsfähigkeiten mitbringen, um den Herausforderungen auf allen Ebenen begegnen zu können.

Weitere Informationen zu dem Ergebnis der weltweiten Untersuchung finden Sie in der Pressemeldung der PwC.

(Teaser: Bild von VIN JD auf Pixabay)